Ein kleines Warmup: Sammlung von Aufrufen zum 5. März des AAK

Die Antifaschitische Aktion Chemnitz/AAK verfasste mehrere Aufrufe um die bürgerliche Trauerkultur im Allgemeinen zu kritisieren, als auch um gegen den Nazi-Aufmarsch im Speziellen zu mobilisieren. Folgende Aufrufe erschienen im Vorfeld des 5. März:

- 2009 Kritik am „Chemnitzer Friedenstag“ und dessen Gedenkpolitik anlässlich der Bombardierung von Chemnitz 1945 (Autonomes Historiker_innen Kollektiv)
- 2010 Das Tränenmeer trocken legen – Kritik am Chemnitzer Totenkult (Autonomes Historiker_innen Kollektiv)
- 2011 Damit’s mal richtig sitzt

Ein Ergebnis in Sachen Gedenkkultur konnte zumindest 2011 festgestellt werden: Auf einer Veranstaltung des Chemnitzer Friedenstages zum Thema Gedenken ernteten die Organisator_innen des Friedenstages rege Kritik an ihrer Ausrichtung und ihrer eigenen geschichtlichen Darstellung. Im Folge dieses Abends erschien am 5. März in der Freien Presse ein lesenswerter Artikel, der aus der Reihe der Betroffenheitsgeschichten über Bombardierte der Jahre zuvor heraus stach.